Unser Hanomag R19 Bj. 1954 wurde von meinem Vater aus Schlüsselburg (Kreis Nienburg) erworben. Er erhielt 1963 eine neue Hydraulik von Hanomag mit Dreipunkt. In den kommenden 15 Jahren lief er problemlos auf unseren elterlichen Hof. Dann erhielten wir einen größeren Schlepper mit Frontlader und der Hanomag kam immer weniger zum Einsatz bis er schließlich in einer Ecke der Scheune abgestellt und vergessen wurde.

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Eines schönen Sommerabends reifte die Idee, den alten Schlepper zu neuem Glanz zu verhelfen. Also gingen mein alter Herr und ich mit Eifer an die neue Aufgabe heran. Die verrosteten Blechteile wurden abgebaut, sandgestrahlt, grundiert und in original Farben lackiert. Die Radlager und Wellendichtringe der Achstrichter wurden erneuert. Der Motor bedurfte einer größeren Überholung. Es wurden neue Kolbenringe eingebaut und der Zylinderkopf musste nachgeschliffen werden. Nach verschiedenen kleineren Arbeiten konnte nun auch der Rumpf grundiert und lackiert werden. Der kompl. überholte Mähbalken wurde wieder angebaut. Schließlich musste noch eine neue Wasserpumpe und ein neuer Kühler spendiert werden, bevor es zu dem unangenehmsten Teil der Restaurierung überging; der Elektrik. Als dann noch der TÜV seinen Segen gab, war das kleine Wunder vollbracht. Der R19 erstrahlte im neuen Glanz und mein Interesse an alter Landtechnik war endgültig geweckt.

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Ein erworbener Zweischarpflug vervollständigt die Ausstattung unseres Schleppers neben dem Mähbalken, Hydraulik, Riemenscheibe und Frontgewichten.

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Hanomag R19 in Aktion ...

Hanomag R19 beim Pflügen
Hanomag R19 beim Pflügen

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Hanomag R19 beim Pflügen
Hanomag R19 beim Pflügen

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Hanomag R19 als Zugmaschine für den Planwagen
Hanomag R19 als Zugmaschine für den Planwagen

beim Einsatz des Festumzuges vom Schützenverein Preußisch Ströhen

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Hanomag R19 beim Pflügen
Hanomag R19 beim Pflügen

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